
Wenn dir morgen was passiert: Wüssten deine Kinder, wo alles liegt?
Meine Mappe zum Ausdrucken. An zwölf ruhigen Abenden schreibst du alles auf. Danach reicht ein Satz: „Alles steht in der Mappe.“
Ja, ich will meine Mappe64 Seiten zum Ausdrucken und Ausfüllen, sofort als Download.
Deine Kinder suchen nicht nach Geld. Sie suchen nach Zetteln.
Als mein Mann gestorben ist, wollte das Standesamt die Heiratsurkunde sehen. Im Original. Zwei Tage hab ich telefoniert, bis sie wieder da war.
Seine Betriebsrente kam von einer Kasse, deren Namen ich nie gehört hatte. Deren Brief lag drei Monate ungeöffnet in meiner Küche. Ich dachte, dat is Werbung.
Und bei der Beerdigung haben sich meine Kinder über ein Lied gestritten. Er hatte nie gesagt, welches er wollte.
Meine Nachbarin hat zwanzig Jahre lang eine Sterbegeldversicherung bezahlt. Ihre Tochter hat den Vertrag erst nach der Beerdigung gefunden. Bezahlt hatte sie da schon alles selbst.
Bei meiner Schwägerin Annemarie haben die Söhne ein halbes Jahr gesucht. In der Zeit haben sie mehr gestritten als in vierzig Jahren davor. Nicht ums Geld. Ums Suchen.
Wer nix aufgeschrieben hat, ist nicht unordentlich. Der denkt bloß, er hat noch Zeit. Dat denken wir alle.
Stell dir vor, deine Tochter macht den Schrank auf und weiß alles.
Zweites Fach von links. Da steht deine Mappe. Darin steht, bei welcher Bank dein Geld liegt und wo die Vollmacht ist. Wen sie anrufen soll. Welches Lied du dir wünschst.
Keiner muss suchen. Keiner muss raten. Und keiner streitet über Sachen, die du längst entschieden hast.
Für die Mappe brauchst du keinen Anwalt. Ein Kugelschreiber und deine Ordner reichen.
Meine Mappe hat zwölf Register. Für jedes nimmst du dir einen Abend. Du schreibst ab, was in deinen Ordnern steht, und kreuzt an, was es bei dir gibt. Was fehlt, merkst du dabei von selbst.

- Deine Kinder finden jedes Konto und jede Versicherung, ohne Schubladen auszuräumen.
- Im Krankenhaus weiß jemand, welche Tabletten du nimmst und wer Bescheid bekommen soll.
- Bei deiner Beerdigung passiert, was du dir wünschst. Keiner muss raten.
Die zwölf Register:
- Über mich
- Konten und Geld
- Rente
- Versicherungen
- Verträge und Abos
- Wohnung und Schlüssel
- Gesundheit
- Vollmachten
- Wo liegt was
- Handy, Computer, Internet
- Meine Wünsche
- Wer Bescheid bekommen soll
Dazu:
- In jedem Register erzähl ich, wie dat bei mir war. Dazu kommt ein Kniff von mir. Dahinter liegen die Seiten zum Ausfüllen.
- Fünf Zugaben: Schnellstart für den ersten Abend, Notfallkarte fürs Portemonnaie, „So sag ich es meinen Kindern“, ein Brief an die Kinder, das Nachdruck-Heft
Du druckst die Mappe aus und füllst sie mit dem Stift aus. Am Bildschirm geht es auch, jedes Feld ist ausfüllbar.
Deine Mappe: 14,90 Euro
Einmal bezahlen, sofort herunterladen. Kein Abo. Die Rechnung kommt von Digistore24.
Ja, ich will meine MappeDie Mappe ist für dich, wenn …
- du willst, dass deine Kinder nicht suchen müssen
- du schon mal erlebt hast, wie lange das Suchen nach einer Beerdigung dauert
- du lieber selbst entscheidest als andere raten zu lassen
Für Kinder, die für ihre Eltern kaufen: Druck die Mappe aus und setz dich mit ihnen hin. Dann weißt du, wo alles liegt, bevor du suchen musst.
Die Mappe ist keine Rechtsberatung. Sie ersetzt keine Vorsorgevollmacht, keine Patientenverfügung und kein Testament. Sie hält fest, ob es so etwas bei dir gibt und wo es liegt. Wo du Vordrucke und kostenlose Beratung bekommst, steht in Register 8.
Ich hab doch schon ein Testament.
Gut so. Im Testament steht, wer was erbt. In der Mappe steht, wo alles liegt. Beides gehört zusammen.
Dat is mir zu viel.
Fang mit dem Register an, das dir am leichtesten fällt. „Weiß ich nicht“ ist auch eine Antwort. Halb voll im Schrank is besser als leer im Kopf.
Ich hab keinen Drucker.
Der Copyshop druckt sie dir aus. Oder eins deiner Kinder. Die Datei kannst du dafür weiterschicken.
Sollen meine Kinder das jetzt schon lesen?
Ob sie reinschauen, entscheidest du. Sag einem Menschen, wo die Mappe steht. Wie du das Gespräch anfängst, steht in Zugabe 3.
Was ist, wenn sich was ändert?
Einmal im Jahr guckst du alles durch. Seiten, die du öfter brauchst, druckst du aus dem Nachdruck-Heft neu.
Übers Sterben redet keiner gern. Darum schreib's auf.
Zwölf Abende. Eine Mappe. Und deine Kinder wissen, wo alles liegt.
Ja, ich will meine MappeDeine Hilde
P.S. Register 1 ist ein leichter Anfang. Da schreibst du nur ab, was in deinem Ausweis steht.